a-ha in der Festhalle

a-ha in der Festhalle

Fast genau sechs Jahre nach ihrer Abschiedstour haben wir uns gestern Abend mal wieder a-ha live angeschaut. Dieses mal allerdings nicht open-air, sondern in der Frankfurter Festhalle. Morten wird wohl nicht mehr zu einer Rampensau werden, eine extrovertierte Bühnenshow ist nicht so sein Ding. Aber musikalisch war das Konzert ziemlich gut: Guter Sound, schöne Bühnengrafik und Lichtshow und wirklich toller Gesang. Bei „The Sun Allwals Shines On TV“ bekomme ich immer eine Gänsehaut, den Song fand ich schon als Teenager klasse. Live kommt von allen a-ha-Songs „Scoundrel Days“ am besten. Das Stück ist von CD eher durchschnittlich, knallt aber von der Bühne wirklich unheimlich. Ich bin mal gespannt, wann die drei Norweger ihre nächste Abschiedstour machen.

Orgelkonzert

Orgelkonzert

Eine gute Kirchenorgel in begabten Händen, das ist Rock ’n‘ Roll! Rut Hilgenberg ist solch eine begabte Organistin und sie hat es am Sonntag in der Martinskirche in Dautphetal krachen lassen. Ich staune immer wieder mit welcher Leichtigkeit sie selbst komplexe Kompositionen zum Leben erweckt. Technisch brilliant und sehr ausdrucksstark ließ sie den Zuhörer in die Musik eintauchen. Das Programm des Konzertes war sehr barocklastig und das war auch gut so. Werke von Jan Podbielski, Nicolaus Bruhns und natürlich Johann Sebastian Bach entführten die Zuhörer in die Glanzzeit der Orgelmusik.

Ein Präludium von Johann Peter Kellner und „Sortie“ von Louis James Alfred Lefébure-Wély erweiterten das Programm in die Zeit der Klassik und der Romantik. Besonders das letzte Stück hatte es in sich: Klänge wie aus einer Jahrmarktsorgel wechselten sich mit famosen Tutti-Passagen ab und zauberten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter vieler Zuhörer.

Ich selber war erstaunt über die fantastische Orgel in Dautphetal. Ein tolles Instrument mit sehr variablen Klangfarben. Das nächste Konzert mit Rut Hilgenberg ist leider erst am 20. März 2016. Ich empfehle es allen Musikfreunden den Termin im Kalender zu markieren!

Abendlob mit 9 1/5 Fingern

Abendlob mit 9 1/5 Fingern

Drei wirklich wichtige Veranstaltungen habe ich in diesen Tagen, letzte Woche eine Kampagnenpräsentation, nächste Woche ein Marketingvortrag für die Kreiswirtschaftsförderung und gestern das erste Konzert nach der Fingeroperation.

Ich hätte bei dem Bombenwetter nicht mit so vielen Besuchern gerechnet, aber der Saal war fast voll und scheinbar waren die meisten Besucher wirklich begeistert. Uns als Band hat das Musikmachen wahnsinnig viel Spaß gemacht. Obwohl uns zwei Musiker gefehlt haben und wir etwas improvisieren mussten, hat doch das meiste gut funktioniert. Auch meine zwei eingeschränkten Finger haben gut mitgemacht. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Abendlob am 6. September.

Abendlob mit 9 1/2 Fingern

Abendlob mit 9 1/2 Fingern

Am 07. Juni 2015 spielen wir wieder beim Abendlob-Konzert. Dieses Wochenende haben wir zum intensiven proben genutzt. Leider ist es für mich nicht mehr so einfach wie früher mit dem Klavierspielen, aber unser Bassist hat mir am Ende einer Probe ein schönes Kompliment gemacht: » Karsten, du spielst wie ein Pianist mit 10 Fingern!«IMG_0049 IMG_0053 IMG_0052 IMG_0077 (1) IMG_0078 (2) IMG_0080 (1)

 

Ausgeklimpert

Ausgeklimpert

Schade, jetzt habe ich schon wieder ein Hobby weniger. Seit gestern wird das mit dem Klavierspielen wohl in Zukunft nichts mehr. Ich habe mir dummerweise mit einem Liegestuhl(!) nicht nur zwei Finger der linken Hand gequetscht und einen Finger gebrochen, sondern mir rechts auch den Mittelfinger völlig kaputt gemacht. Dabei hatte der Tag so schön begonnen, mit Traumwetter und Schlittenfahren.

Nachdem der Rettungswagen mich nach meinem Unglück ins Klinikum gebracht und sich ein Arzt den Fingerrest betrachtet hatte, eröffnete man mir, dass der Knochen abgetrennt werden müsse, da nicht mehr genügend Gewebe am Finger sei. Ich habe an der Stelle geheult wie ein kleines Kind, da mir das Klavierspielen wirklich sehr viel bedeutet. Leider gab es zur Teilamputation keine Alternative. Die Operation war zwar total schmerzfrei, aber unheimlich unangenehm, denn man liegt ja da mit dem Gedanken, dass man nun einen Teil seines Fingers abgesägt bekommt. Der gebrochene Finger der linken Hand wurde noch gerichtet und eingegipst, dann wurde ich nach 5 Stunden in der Klinik entlassen. Die Notaufnahme ist, wie immer, sehr ätzend gewesen, hauptsächlich weil man so lange warten muss. Die Schwestern und Ärzte haben sich aber trotz dem hohen Patientenaufkommen viel Mühe gemacht und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.
Jetzt sitze ich mit einer verbundenen und einer eingegipsten Hand zu Hause, schlucke Schmerzmittel und fühle mich unnütz. Heute Morgen sind Steffen und Taita zum Beten vorbei gekommen, ein netter Besuch, der etwas Mut gemacht hat. Noch weiß ich nicht, wie ich die nächsten Wochen überstehe, ich hoffe nur, das keine Infektion auftritt, dann kann ich wahrscheinlich den ganzen Finger komplett vergessen.
Ihr spürt sicher beim Lesen schon, dass ich etwas deprimiert bin, der Text sprüht nicht gerade vor Fröhlichkeit und Witz. Aber vielleicht kehrt ja in den nächsten Tagen etwas Galgenhumor zurück. Ich halte Euch auf dem Laufenden …
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