Angst?

Ich bin im Grunde kein ängstlicher Mensch, aber zur Zeit passieren so einige Dinge, die mir doch Angst machen: Ein lesenswerter Text im Krautreporter über die rechte Gewalt in Sachsen. Man könnte jetzt meinen, das ist weit weg. Aber dann schaut man sich die Lage in Steinperf an: Dort ist der braune Sumpf schon mehrheitsfähig! Das rechteste Dorf Hessens ist nur ein paar Kilometer weit entfernt. Ich könnte kotzen!

GoT Season 6

https://youtu.be/CuH3tJPiP-U

Was für ein Trailer! Das ist definitiv die aufwändigste Fernsehserie!

Traurig

Traurig

Es ist schon erstaunlich, wie sehr einem ein Kätzchen ans Herz wachsen kann und wie traurig man ist, wenn es tot vor der Tür liegt.

Heute morgen stand unser Kätzchen nicht vor der Tür, das war schon ungewöhnlich. Heute Nachmittag haben die zwei Mädels und ich dann eine Suchaktion gestartet, leider ohne Erfolg. Gefunden hat sie dann Tatjana heute Abend: Maui lag tot unter dem Auto. Sie war voller Blut. Die Kleine hat sich wohl noch schwer verletzt nach Hause geschleppt und ist dann auf unserem Hof gestorben. Schade, sie ist nicht mal zwei Jahre alt geworden! Irgendwie fehlt sie mir jetzt schon …

Flüchtender Autofahrer

Na das ist mal ein Erlebnis bei einer langweiligen Verkehrskontrolle! Aus dem Polizeibericht: »Marburg – Fünf Stunden kontrollierten zehn Beamte des Regionalen Verkehrsdienst und der Bereitschaftspolizei am Dienstag auf dem Messeparkplatz in Marburg Fahrzeuge und Fahrer der sogenannten Sprinter-Klasse. Das nachdenkenswerte  Ergebnis bei 27 kontrollierten Autos mit 34 Personen: – Neun Bußgeldverfahren (Anzeigen) wegen Überladung in drei Fällen und ansonsten überwiegend wegen der Benutzung des Mobiltelefons – Neun an Ort und Stelle erhobene Verwarnungsgelder wegen geringfügigerer Verstöße – Elf Mängelkarten, die dem Nachweis der Beseitigung festgestellter Mängel dienen.

Das absolute negative Highlight der Kontrollaktion ereignete sich gegen 14.20 Uhr. Der Fahrer eines VW Golf IV zeigte sich während des Anhaltens sehr nervös und gab plötzlich Vollgas. Die Flucht vor der Kontrolle endete bereits nach ca. 300 Metern. Auf dieser kurzen Strecke kam der 25-jährige Fahrer nach rechts von der Straße ab, fuhr über den Gehweg und prallte gegen zwei neuwertige Ausstellungsfahrzeuge eines Autohauses in der Afföllerstraße. Der Golf blieb mit erheblichem Frontschaden nicht mehr fahrbereit liegen. Insgesamt entstand durch den Unfall ein Gesamtschaden von mindestens 22.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die verfolgenden Beamten nahmen den offenbar geschockten Fahrer widerstandslos fest. Der mutmaßliche Grund seiner Flucht kam dann schnell heraus. Der junge Mann aus dem Hinterland war aufgrund vergangener Fahrten unter Drogeneinfluss aktuell nicht im Besitz eines Führerscheins und stand zudem erneut unter Drogeneinfluss. Außerdem fand die Polizei bei ihm im Auto geringe Mengen Amphetamin und Cannabis.«

Pong

Endlich habe ich eine wirklich sinnvolle Anwendung für die Apple Watch gefunden 😀

Via vowe.net

Desinformation

Eigentlich wollte ich zu den Ereignissen in Köln und anderen Großstädten zu Silvester nichts schreiben. Irgendwie scheint auch schon alles gesagt und nicht alles läuft in eine gute Richtung. Aber es gibt da zwei Sachen, die mir wirklich Sorgen macht und bei der ich über das grundsätzliche Vertrauen in unsere Politik und in die Medien ganz schön ins Schleudern komme.

Voran stellen möchte ich noch, dass ich in der Flüchtlingsfrage voll auf der Linie der Kanzlerin bin. Ich sehe es auch als unsere Verpflichtung an, anderen Menschen in Not zu helfen – ohne wenn und aber!

Die erste Sache: Der Polizeibericht zu dem Ereignissen in Köln berichtet von „ausgelassener Stimmung“ und einer entspannten und ruhigen Nacht.

Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich. Die Polizisten schritten hauptsächlich bei Körperverletzungsdelikten und Ruhestörungen ein.

Von dem was da wirklich passierte wird nichts geschrieben! Intern wussten die Verantwortlichen natürlich genauestens Bescheid. Das kann man auch nachlesen, denn inzwischen ist ein interner Polizeibericht aufgetaucht, der die Ereignisse sehr exakt schildert:

Auffällig war zudem die sehr hohe Anzahl an Migranten innerhalb der polizeilichen Maßnahmen der Landespolizei und im eigenen Zuständigkeitsbereich. Maßnahmen der Kräfte begegneten einer Respektlosigkeit, wie ich sie in 29 Dienstjahren noch nicht erlebt habe.

Wie kann es sein, dass die Polizei nicht nur bewusst Informationen zurückhält, sondern über ihr Presseportal auch noch völlig falsche Informationen verbreitet? In was für einem Land lebe ich denn überhaupt, wenn so etwas möglich ist?

Die zweite Sache betrifft unsere Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten: Während die Diskussion im Netz, besonders in den Sozialen Medien schon am Freitag Schwung aufnimmt, schweigt das Staatsfernsehen. Auch in den nächsten Tagen wird vertuscht! Vier(!) Tage nach dem Geschehen findet die ARD, dass man in die Berichterstattung einsteigen sollte. Das ZDF findet auch am 4. Januar, dass diese Ereignisse nichts in der heute-Sendung verloren haben.

Erst nach fast 5 Tagen finden die Ereignisse nun, getrieben vom Netz, auch in den Rundfunkanstalten Raum.

Ich möchte mich nicht in den Chor der „Lügenpresse“-Rufer einreihen, frage mich aber, wie ist so etwas in einer demokratischen Gesellschaft, die so viel Wert auf Pressefreiheit legt und sich dazu das weltweit teuerste Staatsfernsehen leistet möglich?

Es scheint fast, als ob großer politischer Druck auf Polizei und Rundfunkanstalten ausgeübt wird um Ereignisse unter den Teppich zu kehren! Das Schlimme daran ist, dass dieses zutiefst undemokratische Vorgehen letztlich dazu führt, dass die furchtbaren rechten Bewegungen nur noch mehr Zulauf erhalten!

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